Osteoporose


Die Osteoporose ist eine schleichende Erkrankung, die über Jahre ohne Beschwerden verläuft. Die ersten Symptome können wechselhafte Beschwerden (Schmerzen) sein. Das bedeutet, dass die Beschwerden an unterschiedlichen Körperregionen auftreten können. Die Schmerzzustände treten unterschiedlich stark auf.

Die Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

 

Grundkenntnisse

Alle säurehaltigen Lebensmittel müssen im Körper neutralisiert werden.

Für die Neutralisierung benötigt der Körper Kalium, Kalzium und Magnesium.

Sind die Depots zum Beispiel an Kalzium im Körper zu gering, mobilisiert der Körper diese aus dem Knochen. Wenn dies über viele Jahre besteht, dann kann dies eine Ursache sein.

Somit ist die ausgewogene Ernährung sicherlich ein wichtiges Kriterium um die Osteoporose zu verhindern.

 

Ursachen:

  • Einseitige Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Untergewicht bei Frauen
  • Magersucht
  • Erhöhte körpereigene Kortisolproduktion
  • Alter, ab dem 50 Lebensjahr
  • Medikamente wie Kortison, gewisse Medikamente die Depressionen unterdrücken und Heparin unterstützen den Knochenabbau

Nicht selten kommt es zu versteckten zusammenhängen.

So ein Beispiel:

Wir leben alle in Häusern und arbeiten in Häusern, der Anteil den wir an der frischen Luft und in der Sonne verbringen ist gering und somit kommt e zum Vitamin D Mangel. Um einen Vitamin D Mangel zu vermeiden müssten wir täglich 2 Stunden in der Mittagszeit nackt der Sonne ausgesetzt sein. Die Sonne in unserer Region scheint allerdings nicht an jedem Tag. Das bedeutet auf Dauer Vitamin D Mangel. Vitamin D unterstützt unsere Stimmung und kann bei Mangel zu Depressionen führen.

Das bedeutet, dass Vitamin D Mangel die Osteoporose unterstützt und ebenso die Depression. Das Antidepressivum was dann gegebenenfalls eingenommen wird erhöht noch zusätzlich die Osteoporosegefahr.

Allerdings sollten Sie ohne Laboranalyse kein Vitamin D hochdosiert einnehmen, da dies Nebenwirkungen auslösen kann.

Diagnostik:

  • Blutabnahme

Eine Blutabnahme wird notwendig um Vitamin K1,2 , Vitamin D sowie Kalzium und Cholesterin (LDL und HDL) zu prüfen. Weichen die Werte von der Norm ab muss therapeutisch reagiert werden.

 

Um eine Osteoporose diagnostisch bestätigen zu können, muss eine Messung durchgeführt werden.

 

In unserer Praxis arbeiten wir mir einem diagnostisch anerkannten Messsystem wo wir am Schienbein (Tibia) und der Speiche (Radius) die Messung mit einem QUS System ausführen. Weitere anerkannte Osteoporosemessungen erfolgen durch Röntgendiagnostik, meist in Spitälern oder grossen Arztpraxen.

 

Therapie:

  • Bewegung (Gymnastik, Walking, Velofahren, Schwimmen)
  • Ggf. Einnahme bestimmter Medikamente, je nach Laborbefund.
  • Ernährungsumstellung
  • Magnetfeldtherapie
  • Ist die Osteoporose fortgeschritten muss 1/2 jährlich eine Injektion erfolgen.

Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an.

 

 

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