Ab März 2017 bieten wir eine neue Therapieform an: Kaltes Plasma für die Dermatologie

Videos zur Kaltplasmatherapie

Kaltplasmatherapie

Wird eingesetzt bei offenen Wunden mit schlechter Heilungstendenz aufgrund bakterieller Resistenz.

Wird eingesetzt bei:

- Ulcus Cruris

- Offene Beine durch  Diabetes 

- Dekubitus


Kaltplasmatherapie wirkt auch eingesetzt bei:

  1. Akne
  2. Pilzinfektionen (Fusspilz, Nagelpilz)
  3. Ekzeme, Intertrigo
  4. Atopische Dermatitis
  5. Rosacea
  6. Psoriasis

 


Neu in unserem Zentrum stellen wir die Kaltplasmatherapie vor.

Termine müssen telefonisch vereinbart werden.

Plasmamedizin – Neue Therapieform für den Dermatologen.

Plasmageräte mit heißem Argon-Plasma kommen in der Gastroenterologie

und Chirurgie schon seit vielen Jahren,

z. B. bei endoskopischer Stillung innerer Blutungen, aber auch bei Leber-resektionen oder Polypektomien, zum Einsatz.

Der kINPen® MED ist ein Gerät zur Erzeugung von kaltem, gewebe-verträglichem Plasma. In Kooperation mit dem Greifswalder Universitätsklinikum und der Berliner Charité wurden mehrere klinische Untersuchungen zur Anwendung von kaltem Argon-Plasma mit dem kINPen® MED durchgeführt, die

dessen Sicherheit und Wirksamkeit belegen.


Indikationen

Der handliche kINPen® MED eignet sich für die lokale Behandlung chronischer bzw. infizierter Wunden und erreger-bedingter Erkrankungen der Haut und Hautanhangsgebilde der Extremitäten

und des Rumpfes.


Kontraindikation

  • 􀂃stark nekrotische Wunden (vorheriges chirurgisches Debridement erforderlich)
  • vorausgegangene Strahlentherapie
  • Schwangere und stillende Patientinnen

Ergebnisse klinischer Studien:

  1. 􀂃Sehr gute Wirksamkeit gegen typische Wundkeime und Problemkeime
  2. Median der relativen Wundverkleinerung bei Behandlung chronischer Bein-Ulcera
  3. Unterstützung der Zell-Proliferation durch Plasmastimulation
  4. Exzellente Verträglichkeit, bisher keine Nebenwirkungen während der Behandlung beobachtet

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Klinische Anwendung

 

Die zu behandelnden Hautareale werden mäanderförmig und möglichst gleich-mäßig mit moderater Geschwindigkeit

von ca. 5 mm/sek mit dem Plasmastrahl überstrichen.

Ein auswechselbares Distanzstück gewährleistet die Einhaltung des vorgegebenen Abstandes und der Hygiene während der Behandlung. Die Intensität wird über die Behandlungszeit gesteuert (Empfehlung: ca. 30–60 s/cmÇ

Haut). Die Anwendung wird nach einigen Tagen wiederholt, bis der gewünschte Therapieerfolg erkennbar ist.